| 15:5 Befreiungsschlag der Lohrer Judoka |
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Zwei schnelle Siege durch Trainer Stefan Meyer Judo-Bayernliga: 3. Kampftag
TSV Lohr a.
Main : TSV Königsbrunn 15:5 Tabelle: 1. TG
Landshut 53:38 8:2
Zum Auftakt überzeugte Schwergewichtler Daniel May mit einem Fußwurfsieg, den die Gäste durch den bayerischen Juniorenmeister Andreas Mayer mit einem Erfolg über Harald Wojtkowiak zum 1:1 ausglichen. Nach wenigen Sekunden siegte Michael Weidner mit Beingreifer und Sebastian Staudt schaltete seinen Gegner mit einem Konterwurf aus. Nach einen weiteren Lohrer Erfolg durch Kim Hübner, brachte sich Trainer Stefan Meyer selbst zum Einsatz. Bereits beim ersten Anfassen nach fünf Sekunden wurde Florian Mücke mit einem Uchi-mata (Schenkelwurf), wie aus dem Lehrbuch besiegt. Nach einem Schulterrad durch Mirco Michi hatten die Lohrer Hausherren eine 6:2 Führung vorgelegt. Im Leichtgewicht wurden die Punkte geteilt. Benny Roos wurde mit Rückwurf ausgekontert, dafür überzeugte der 17jährigeYoungster Julien Santangelo mit einem herrlichen Untertauchwurf zum 7:3 im 1. Durchgang. Nach einem Punktverlust an die Gäste rollte wieder der Lohrer Judoexpress. Es gab acht Siege in Folge. May gewann mit Fußfeger, Weidner mit einem Beingreif- und Staudt mit Schenkelwurf. Für den nächsten Zähler sorgte Hübner durch eine Kontertechnik. Stefan Meyer brachte den Königsbrunner Christopher Benka in die Bodenlage, wo er ihn durch einen Würgegriff zur sofortigen Aufgabe zwang. Für die Überraschung des Ligakampfes sorgte der 17jährige Nachwuchskämpfer Max Schmitt gegen den wohl stärksten Kämpfer der Gäste. Der bayerische Vizemeister Norbert Wessingen wurde von Schmitt nach einem Körperwurf mit einem sehenswerten Aushebewurf auf die Matte geschleudert. Den 15. Sieg für den TSV Lohr erkämpfte Benny Roos mit einem Armhebelgriff gegen Jonas Aillinger. Die Lohrer Schwarzkittel haben sich diesem großartigen Erfolg wieder eine gute Ausgangslage für den Klassenerhalt geschaffen. TSV Königsbrunn muss gegen TG Landshut und TSV Teisendorf antreten, die beide sich Chancen für die Aufstiegskämpfe zur Regionalliga ausrechnen. Die Lohrer müssen zur Reserve des TSV Großhadern-München und zum Abschluss gegen das Schlusslicht DJK Ingolstadt, wo ein Sieg und damit das rettende Ufer zu erreichen sein dürfte. |